Johannes Enderle
Fallhammer
Technische Objekte für die Religionsausübung
Technische Objekte für die Religionsausübung
03. Februar 2007 bis 18. März 2007
Vernissage: Samstag, den 03. Februar 2007 um 17.00 Uhr
Vernissage: Samstag, den 03. Februar 2007 um 17.00 Uhr
"Geht man davon aus, dass die Größe einer Gebein-Reliquie nichtvon Bedeutung für ihren Wertund ihre Wirkung ist, kann, rein logisch betrachtet, die Effektivität einer solchen durch Zerkleinern in mehrere Teile erhöht werden." So schreibt Johannes Enderle in seinen "Werkstattblättern", die die Objekte für die Religionsausübung erläutern. Der Künstler baut Maschinen von höchster Präzision.
Unter seiner Kunst versteht Johannes Enderle zum einen die Entwicklung technisch ausgereifter Gegenstände "ich nenne sie mal Behältnisse", denen die Aufgabe zukommt, eine Reliquie zu beherbergen und sie transportabel und mobil zu machen. Auf der anderen Seite istes die ausgereifte und präzise Technik der Objekte, die einer vergangenen Epoche entstammen könnten.
Reliquiare, die sich tief und ernsthaft mit ihrer technischen Aufgabe auseinandersetzen. Mit seiner Kunst zeigt Johannes Enderle eine Möglichkeit, sich dem Thema Religion aus einem völlig ungewöhnlichen Blickwinkel zu nähern.
Während der Vernissage findet ein Gespräch statt zwischen dem Künstler und dem Luftfahrt-Ingenieur und Buddhisten Marcus Sczepanik. Die Technische Einweisung der Objekte übernimmt der Maschinenbau-Ingenieur Stefan Tafel.
Titelbild: Fallhammer, 2005
B 61 cm,T 78 cm, H 250 cm
B 61 cm,T 78 cm, H 250 cm
Galerie-Öffnungszeiten:
samstags 16.00-18.00 Uhr
sonntags 11.00-13.00 Uhr
samstags 16.00-18.00 Uhr
sonntags 11.00-13.00 Uhr
